Frau mit braunem Haar und grünem Pullover, die Laminatböden aus Holz verlegt, in Nahaufnahme.

So verlegst du Bodenbeläge richtig

Egal, ob du dich für Laminat oder einen modernen SPC-Bodenbelag entscheidest: Bodenbeläge zu verlegen, ist einfach. Wir haben alle Infos zusammengetragen, die du brauchst, um den richtigen Bodenbelag auszuwählen und ihn erfolgreich zu verlegen.

SPC-Bodenbeläge: Starke und wasserbeständige Vinylböden

SPC (Stone Plastic Composite/Stein-Kunststoff-Verbundwerkstoff) ist ein haltbarer, wasserbeständiger Bodenbelag aus Steinmineralien und Vinyl. Er liegt warm und weich unter den Füßen, ist wasser- und kratzfest und hält dem täglichen Gebrauch stand. Perfekt für alle, die auf der Suche nach einem strapazierfähigen und pflegeleichten Boden sind, der seine schöne Oberfläche lange Zeit behält. Dank seiner robusten Konstruktion eignet er sich perfekt für die Küche oder den Flur, ist aber auch hervorragend für öffentliche Bereiche wie Büros und Verkaufsräume geeignet.

Mit dem praktischen Loc-Click-System geht das Verlegen schnell von der Hand. Da die Schaumstoffunterlage bereits mit den Dielen verbunden ist, benötigst du keine separate Unterlage. Mit nur 5 mm Höhe lässt sich an Türen leicht ein sauberer Übergang schaffen. Wir bieten 15 Jahre Garantie* auf unsere SPC-Bodenbeläge.

* Die Garantie gilt für den Gebrauch in Privathaushalten.
Arbeitsbereich in einem größeren Raum mit Klickboden in heller Eiche.
    Nahaufnahme eines Klickbodens mit unterschiedlichen Holznuancen.

      SPC-Bodenbeläge

      Laminatböden: Klassische Klickböden auf Holzbasis

      Laminatböden sind langlebige Klickböden, die sich einfach verlegen lassen. Dank seiner harten Oberfläche ist der Bodenbelag unempfindlich gegen Kratzer und alltäglichen Gebrauch und damit eine gute Wahl für alle, die sich einen pflegeleichten Boden mit klassischer Holzoptik wünschen. Die Böden sind in verschiedenen Stärken erhältlich, wobei sich 6–7 mm am besten für Schlaf- und Wohnzimmer eignen. Böden mit 8 mm sind äußerst kratz- und stoßfest, wodurch sie auch für Küchen und Flure geeignet sind. Unsere Laminatböden sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. So findest du leicht einen Boden, der sich perfekt in dein Zuhause einfügt. Wir gewähren bis zu 30 Jahre Garantie* auf unsere Laminatböden.

      * Die Garantie gilt für den Gebrauch in Privathaushalten.
      Nahaufnahme eines Laminatbodens in einem Wohnraum mit Pflanze im Korb und einem Beistelltisch als Dekoelemente.

        Laminatböden

        Wo kann ich Laminatboden und Vinylboden verlegen?

        • Unsere Böden können auf bestehenden Vinyl, Parkett und Beton verlegt werden. Wenn die Böden auf Beton verlegt werden sollen, ist der Einbau einer Dampfsperre unter der Schaumstoffunterlage empfehlenswert.
        • Teppichböden, Leisten und Sockelleisten müssen vor dem Verlegen des Bodenbelags entfernt werden.
        • Böden können auf Fußbodenheizungen mit Wasserkreislauf (maximal 27 °C) verlegt werden.
        • Die Böden dürfen nicht in Feuchträumen verlegt werden.
        • Alle unsere Böden eignen sich für Schlaf- und Wohnzimmer, für Flure und Küchen empfehlen wir allerdings unsere wasserbeständigen SPC-Bodenbeläge oder unsere 8 mm starken Laminatböden, die besonders kratz- und stoßfest sind.

        So verlegst du Bodenbeläge

        Du benötigst:
        • Verlegeset mit Schlagblock, Zugeisen und Keilen
        • Zollstock
        • Hammer
        • Fuchsschwanz oder Stichsäge
        • Tischlerwinkel
        • Teppichmesser (für SPC-Bodenbeläge)
        • Arbeitshandschuhe
        • Stift
        Vorbereitung:
        1. Miss das Zimmer aus: Länge und Breite.
        2. Rechne mit etwa 10 % Verschnitt, kaufe also mindestens eine zusätzliche Packung Bodenbelag. Du hast immer 30 Tage Rückgaberecht (365 Tage für Club Rusta Mitglieder) auf ungeöffnete Verpackungen.
        3. Lass die ungeöffneten Pakete mindestens zwei Tage vor der Verlegung flach im Raum liegen, damit sich der Bodenbelag an die Luftfeuchtigkeit des Zimmers anpassen kann. Dieser Schritt ist wichtig, um hinterher ein gutes Ergebnis zu erzielen.  
        4. Der Untergrund muss sauber, eben und trocken sein. Gleiche eventuelle Unebenheiten im Untergrund aus. Entferne alle Sockelleisten und achte darauf, dass sich die Türen über dem neuen Boden öffnen und schließen lassen.
        5. Lege fest, wie der Boden verlegt werden soll. Eine allgemeine Regel lautet, dass die Dielen in der Richtung liegen sollten, in der das Licht in den Raum einfällt, mit der kurzen Seite der Diele Richtung Fenster. In schmalen Räumen wird der Boden allerdings oft in Längsrichtung des Raums verlegt.
        Tipp! Verlege die Dielen so, dass die Muster übereinstimmen. Achte dabei darauf, dass die Fugen versetzt und ein Stück voneinander entfernt sind.
        Person, die Laminatböden in Eichenopitk verlegt.

          Laminatboden verlegen

          1. Verlege auf der gesamten Fläche, auf die der neue Boden verlegt werden soll, eine Schicht Schaumstoffunterlage. Die Schaumstoffunterlage gleicht kleine Unebenheiten aus und reduziert den Trittschall. Die Schaumstoffunterlage muss vollkommen eben verlegt werden, Kante an Kante, und nicht überlappend.
          2. Laminatböden haben einen Kern aus Holzfasern, der je nach relativer Luftfeuchtigkeit schrumpft und quillt. Deswegen ist es wichtig, einen Abstand (einen sogenannten Luftspalt) von 8–10 mm zur Wand, zu Heizkörperrohren, Schwellen, Treppen usw. zu lassen. Dies wird mit Abstandshaltern oder Keilen erreicht, die in unserem Bodenverlegeset enthalten sind. Den Luftspalt kaschierst du dann mit der Sockelleiste. 
          3. Miss vorher sorgfältig aus und schneide die Dielen mit einer Stichsäge auf die richtige Länge oder Breite zu. Die Dielen sollten mindestens 30 cm lang und 5–8 cm breit sein, um optimale Stabilität zu gewährleisten. Eventuell müssen die Dielen in der Breite zugeschnitten werden, damit die letzte Reihe nicht zu schmal wird. Sind die Zähne der Säge nach oben zur Säge gerichtet, muss die Diele umgedreht werden, sodass die Rückseite zu dir zeigt, wenn du die Diele sägst. Andernfalls kann es zu Splittern auf der Oberseite des Bodens kommen. Sind die Zähne der Säge nach unten gerichtet, dreh die Vorderseite der Diele zu dir hin.
          4. Wir haben Laminatböden mit zwei verschiedenen Klicksystemen.
            Angle 2 Angle (völlig ebene Böden ohne Fugen zwischen den Dielen): Die Dielen müssen mit der Feder zur Wand hin liegen. Hake zunächst in einer ganzen Reihe die Kurzseiten ineinander ein. Wiederhole den Vorgang mit der nächsten Reihe und hake die ganze Reihe in die vorherige ein. 
            5G-System (Boden mit einem Falz zwischen den einzelnen Dielen): Die Dielen müssen mit der Feder zur Wand hin liegen. Arbeite von rechts nach links und klicke eine Diele nach der anderen ein. Lege jede Diele möglichst dicht an der vorherigen an. Kontrolliere, dass alle Dielen intakt sind und keine Risse oder Schäden im Klicksystem aufweisen. Klopfe nur leicht mit einem Gummihammer, denn harte Schläge können die Dielen und das Klicksystem beschädigen.

          Verlegung von SPC-Bodenbelägen

          1. Verlege den Boden von links nach rechts. Verlege die erste Reihe so, dass die Federn an den langen und kurzen Seiten zur Wand hin zeigen.
          2. Miss vorher sorgfältig aus und schneide die Bretter mit einer Stichsäge auf die richtige Länge zu. Um die Diele in der Breite zu schneiden, kannst du einen Tischlerwinkel und ein Teppichmesser verwenden. Nach dem Einschneiden lässt sich die Diele leicht abbrechen. Die Dielen müssen mindestens 30 cm lang und 5 cm breit sein, um optimale Stabilität zu gewährleisten. Eventuell müssen die Dielen in der ersten Reihe in der Breite zugeschnitten werden, damit die letzte Reihe nicht zu schmal wird.
          3. Befestige die erste Reihe mit Keilen (mindestens 7 mm) zur Wand hin. Klicke die Dielen an der kurzen Seite leicht angeschrägt in die vorhergehende Diele ein. Achte darauf, dass sie völlig eben zueinander liegen.
          4. Beginne die nächste Reihe mit dem Reststück aus der vorherigen Reihe. Fahre auf die gleiche Weise fort wie bei der ersten Reihe: Klicke die Dielen an der kurzen Seite leicht angeschrägt in die vorhergehende Diele ein. Fahre fort, bis die zweite Reihe vollständig verlegt ist.
          5. Verbinde die gesamte zweite Reihe mit der ersten wie folgt: Klicke die Feder an der langen Seite der zweiten Reihe in die Nut der ersten Reihe ein. Das geht leichter, wenn du die gesamte Reihe leicht nach oben neigst. Achte darauf, dass die kurzen Seiten nicht locker werden.
          6. Fahre in gleicher Weise mit den folgenden Reihen fort. Vergewissere dich, dass die Dielen völlig eben zueinander liegen.
          Nahaufnahme verschiedener Laminatböden in Holzoptik mit unterschiedlichen Farbtönen und Holzarten.
            Nahaufnahme eines Laminatbodens mit Spielzeugautos und Bauklötzen auf dem Boden.

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